Smarte Impulse für das digitale Zeitalter

Erzählen Sie doch einmal etwas über sich

Unsere Gesellschaft ist im Umbruch und die Türen stehen weit offen für ein neues Denken und Arbeiten. Das digitale Zeitalter lädt dazu ein, das eigene Potenzial mehr zu entfalten, gewohnte Pfade zu verlassen und zum Wissensmacher zu werden. Aber wie gestaltet sich dieser Transformationsprozess auf der persönlichen Ebene?

1. Was verbinden Sie mit dem Zeitalter der digitalen Transformation?

Als Redner, Blogger und Autor beschäftige ich mich mit der Frage, wie wir angesichts der digitalen Transformation zu mehr Gestaltung gelangen. „Arbeit 4.0“ oder „Lernfabrik 4.0“ sind dabei die falschen Begriffe, denn mit diesen Begriffen knüpfen wir nahtlos an das Industriezeitalter an – im Sinne einer „Industrialisierung auf Speed“. Statt den Menschen weiterhin als „Zahnrad im Getriebe“ zu betrachten, geht es mir vor allem um Potenzialentfaltung: Wie können Menschen und Organisationen ihre Möglichkeiten im digitalen Wandel mehr nutzen und zu Wissensmachern werden?

Mein Eindruck ist, dass wir im Übergang zum digitalen Zeitalter noch viel zu häufig wie Getriebene agieren, obwohl die Möglichkeiten zur Gestaltung des digitalen Wandels so immens groß sind. Wir können bereits heute mit relativ geringen Mitteln eigene smarte Geschäftsideen und Wissensprodukte wie unter anderem E-Books, Videos, Online-Kurse und Membership-Portale entwickeln, die dazu beitragen können, mehr Leichtigkeit und Unabhängigkeit zu gewinnen. Dementsprechend geht es mir um einen Perspektivwechsel in Sachen Digitalisierung!

2. Wie kommen Sie zu der Vermutung, dass wir aktuell noch viel zu häufig wie Getriebene agieren?

Durch die Digitalisierung werden mit einem unglaublichen Zuwachs an Daten und einer enormen Geschwindigkeit in der technischen Entwicklung konfrontiert. Das kann schnell zur Überforderung führen, wenn wir nicht für ausreichend mentalen Abstand sorgen und uns von dieser Entwicklung überrollen lassen.

Beschleunigung als alles bestimmender Faktor kann schnell zu einem Tunnelblick führen, da alles Feinsinnige, Komplexe und Hintergründige auf der Strecke bleibt. So werden wir jedenfalls nicht zu Gestaltern des digitalen Wandels, zu Wissensmachern, da dieser Wandel gleichermaßen schnelles und langsames Denken notwendig macht: Neben schnellen Entscheidungen und Handeln sind ebenso komplexes, systemisches Denken und viel Mut und Phantasie gefragt!

Mir geht es darum, Menschen für die Möglichkeiten zu sensibilisieren, die durch den digitalen Wandel entstehen. Anstatt zum Sklaven der technischen Entwicklung zu werden, zu einer austauschbaren Nummer im Getriebe, möchte ich Sie dazu anstiften, zum Gestalter dieser Möglichkeiten zu werden, zum Wissensmacher, und gleichfalls achtsamer mit diesen Möglichkeiten umzugehen.

 

3. Was hat das mit Ihnen persönlich zu tun?

Ich habe im Jahr 2010 eine persönliche Krise erlebt. Eigentlich wollte ich in dieser Lebensphase eine Dissertation abschließen, habe jedoch zunächst nicht bemerkt, dass es gar nicht möglich gewesen wäre, mit dieser Arbeit tatsächlich auch abzuschließen. Ich befand mich somit in einer nicht abschließbaren Schleife, ohne dies zunächst zu bemerken. Ich konnte nicht mehr schreiben, nicht mehr lesen, nicht mehr richtig denken. Irgendwann habe ich dann endlich losgelassen: Schluss damit!

Nach meiner persönlichen Krise habe ich mich intensiv mit solchen Themen auseinandergesetzt, die mit Selbstmanagement, Resilienz und Prävention zusammenhängen und mit solchen Meditations- und Entspannungstechniken experimentiert, die rasant entspannt machen. Ganz besonders habe ich in dieser Zeit von folgender Selbstmanagement-Strategie profitiert: “Getting Things Done” (GTD) von David Allen. Zudem bin ich mehrere Marathons gelaufen.

Ich habe durch GTD gelernt, besser abzuschalten, klarer zu entscheiden und wesentlich produktiver zu sein. Diese Methode eignet sich nicht nur für Manager und Menschen, die viele Projekte gleichzeitig bearbeiten, sondern insbesondere auch für Experten und Kreative, um den Kopf für die Entwicklung und Umsetzung von eigenen smarten Geschäftsmodellen und Wissensprodukten freizubekommen.

Ab sofort im Handel erhältlich: Das Sachbuch „Morgen weiß ich mehr. Intelligenter lernen und arbeiten nach der digitalen Revolution“, welches im März 2017 zum „Buch des Monats“ gewählt wurde

4. Welche Projekte verfolgen Sie aktuell?

Ich bin als Redner, Blogger und Autor aktuell in zwei Welten unterwegs: einerseits liegt mein Schwerpunkt auf Arbeit und Lernen im digitalen Wandel, andererseits beschäftige ich mich auch mit dem Thema Demenz. Das eröffnet mir die Möglichkeit, die moderne Arbeitswelt  in ihren beiden Extremen genauer unter die Lupe zu nehmen: auf der einen Seite die kognitive Verdichtung von Arbeit und die enorme Beschleunigung, auf der anderen Seite die Schattenseiten dieser Entwicklung.

Eine wichtige Basis für meine thematischen Schwerpunkte bildet der Blog “Digitalistbesser.org│Intelligenter lernen und arbeiten”, den ich zusammen mit Michael Lindner im Mai 2012 als leitender Redakteur ins Leben gerufen habe (www.digitalistbesser.org). Zudem haben Michael Lindner und meine Wenigkeit im Februar 2017 das Sachbuch „Morgen weiß ich mehr. Intelligenter lernen und arbeiten nach der digitalen Revolution“ veröffentlicht (Hardcover/Taschenbuch/E-Book), welches zum „Buch des Monats“ erkoren wurde und Anfang 2018 in einer erweiterten multimedialen Version veröffentlicht wird.

Daneben arbeite ich für das Dialog- und Transferzentrum Demenz (DZD) an der Universität Witten/Herdecke und bin dort für den digitalen Wissenstransfer zuständig: Das bedeutet, dass ich in der Art eines Online-Redakteurs und Designers mit kommunikationswissenschaftlichem Background digitale Formate konzipiere und umsetze, die für den Transfer von Wissen aus der Demenzforschung an Entscheider aus der Gesundheitsbranche von Relevanz sind (unter anderem Leiter von Pflegeeinrichtungen, Mediziner und Gesundheitsforscher).

Diese Art von Kommunikation findet über Blogs statt, über Videos, Info-Grafiken und Podcasts. Bis dato haben mehr als 200.000 Personen den multimedialen Wissensauftritt des DZD aufgerufen (www.dialogzentrum-demenz.de), monatlich sind es mittlerweile zwischen 10.000 und 20.000 Personen. Im Jahr 2013 wurde dieses Engagement in den sozialen Medien mit dem Agnes-Karll-Preis für innovative Projekte im Bereich des Theorie-Praxis-Transfers ausgezeichnet.

5. Wie lautet Ihr konkretes Angebot?

Als Redner und Autor möchte ich Impulse und Denkanstöße geben. Ich möchte Menschen und Organisationen dazu motivieren, mehr über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und die Möglichkeiten zur Gestaltung zu ergreifen, die angesichts der digitalen Transformation entstehen. Dazu zeige ich in meinen Vorträgen herausragende Beispiele von Menschen und Organisationen auf, die schon heute in der Gestaltung die Weichen für die digitale Arbeitswelt von morgen gestellt haben: Mir geht es dabei vor allem um Arbeit mit Wissen. Wir können heute dank der digitalen Möglichkeiten digitale Wissensprodukte wie unter anderem E-Books, Videos, Online-Kurse und Membership-Portale entwickeln und auf der Basis von smarten Geschäftsmodellen unsere (finanzielle) Unabhängigkeit entscheidend ausbauen.

Dazu gehören für mich auch unbedingt solche Themen wie Selbstmanagement, Strategiewissen und die Frage nach der mentalen Balance, denn wer ständig nur getrieben ist von äußeren Faktoren, kann auch kein Gestalter sein (siehe dazu auch den beigefügten Video-Vortrag mit Slideshow: Über Muße im digitalen Zeitalter). Gestaltungswille, strategisches Denken und mentale Balance gehören unbedingt zusammen!

Sie können Marcus Klug als Redner für Impulsvorträge unter folgender E-Mail-Adresse buchen: abenteuerzukunft@marcusklug.de. Auf dieser Website möchte Herr Klug seinen Lesern möglichst nützliche und wertvolle Informationen an die Hand geben, wie sich Lernen und Arbeiten im digitalen Wandel verändern und wie Menschen und Organisationen von diesem Wandel profitieren können, insbesondere im Bereich der Entwicklung und Umsetzung von eigenen Wissensprodukten und smarten Geschäftsmodellen. Seien Sie also gespannt, wie sich dieser Internetauftritt in Zukunft noch entwickeln wird!

Weiterführende Informationen und Webadressen: